April 2014

 

Engelmeier empfing erste oberbergische Schülergruppe in Berlin

 

 

Wipperfürth - 29 Schüler der Hermann-Voss-Realschule besuchten mit ihren Lehrern den Bundestag und die oberbergische Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier in Berlin.

 

Ihren Besuch im Deutschen Bundestag nutzten 29 Schüler der Hermann-Voss-Realschule Wipperfürth, um der oberbergischen Bundestagsabgeordneten, Michaela Engelmeier, zahlreiche Fragen zu stellen. „Warum sind Sie Abgeordnete geworden?", „Wie finden Sie die aktuellen Wahlplakate?" und „Finden Sie richtig, wie Politik in Deutschland gemacht wird?" waren nur einige wenige Fragen der Besucher an die SPD-Politikerin. Auch die aktuellen Kommunal- und Europawahlen, der Tagesablauf einer Abgeordneten und die Arbeitsweisen im Bundestag waren von großem Interesse. „Es war ein tolles Gespräch mit sehr interessierten Schülerinnen und Schülern" sagte Engelmeier nach dem Besuch.

 

Die Abgeordnete war extra für den Termin nach Berlin gereist, um die Gruppe persönlich zu begrüßen. „Das war mir sehr wichtig", so Engelmeier. „Es war die erste offizielle Schülergruppe aus meinem Wahlkreis, die ich in Berlin begrüßen dürfte. Da war es für mich selbstverständlich, persönlich vor Ort zu sein". Direkt im Anschluss ging es zurück in den Oberbergischen Kreis, wo noch viele weitere Termine auf die Bundestagsabgeordnete warteten.

 

Quelle: Oberberg-Aktuell - 30.4.2014-16:06

Winterspiele

Februar 2014

 

Dieses Jahr mussten die Winterspiele in der Doppelturnhalle stattfinden, weil die Dreifachturnhalle immer noch in der Umbauphase ist. So fanden sich alle Schüler der Jahrgangsstufe 8 und 9 am Dienstag (04.02.) und Mittwoch (05.02.) in der kleinen Turnhalle ein und zeigten, dass auch dort Volleyball und Handball gespielt werden kann. Im Folgenden ein paar Bilder, die das Engagement aller Schüler zeigen:

 

   

Bundeswettbewerb Sprachen

Juni 2013

 

Unter der Leitung unseres ehemaligen Englischkollegen Herrn Rooney hat eine engagierte Gruppe der Klasse 7A den Kurzfilm "The Inner Circle" gedreht und damit am Bundeswettbewerb für Sprachen teilgenommnen. Am 05. Juni reiste die Gruppe mit Herrn Rooney und unserer Schulleiterin zur Preisverleihung nach Köln und führte dort die Verfilmung des Theaterstück live auf. Anschließend konnte sich die Gruppe zusammen mit Herrn Rooney über einen hervorragenden zweiten Platz freuen. Damit schafften die Schülerinnen und Schüler, als einzige Teilnehmer einer Realschule einen Preis zu bekommen.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Hier einige Fotos von der Preisverleihung:

 

   
   
   
   
   
 

 

 

Manfred Kreßner - Flüchtling der DDR

 

Juni 2013

 

Am 11.06.2013 durften zwei der Abschlussklassen der Lebensgeschichte Manfred Kreßners lauschen. Rund 50 Schüler saßen aufmerksam und interessiert im Hörsaal, um etwas über das Leben eines einfachen Mannes in der DDR zu erfahren. Ein Bild, was man in einer Schule heute eher selten erlebt.

 

Manfred Kreßner erblickte im Jahre 1953 in Bad Lauchstädt (Sachen-Anhalt) das Licht der Welt. Er wurde in eine sozialistische Familie geboren, die die Überzeugungen und Ansichten des Kommunismus teilte, dementsprchend wurde er auch erzogen.

Er selbst war in seiner Jugendzeit ebenfalls davon überzeugt, doch bei der Suche nach einer Lehrstelle kamen erste Zweifel. Kreßner selbst wollte Koch werden, doch unter dem Vorwand, er brauche Abitur, bekam er keine Lehrstelle. Bereits einige Wochen später erfuhr er, dass der Sohn eines "hohen Tieres" der SED aus Kreßners Heimatgemeinde die Lehrstelle bekommen, der die Schule nach der siebten(!) Klasse verlassen hatte. Fast schon unter Zwang wurde er letztendlich Zimmermann. Diesen Beruf übte er allerdings nicht für alle Zeiten aus, sondern er wurde DDR-Grenzsoldat. Als Unteroffizier war er an der Westgrenze in Morsleben bei Marienborn stationiert. Doch durch seine zunehmenden Zweifel an der DDR startete er einen Fluchtversuch, der allerdings scheiterte. Daraufhin kam er in Haft. Ausführlich schliderte uns Herr Kreßner, wie es der Staatssicherheit gelang, ihm ein Geständnis zu entlocken, dass er im Falle einer erfolgreichen Flucht in die Bundesrepublik, dem "Staatsfeind" Dienstgeheimnisse verraten hätte. So wurde er aufgrund von Spionage zu rund fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Nach seiner Freilassung auf Bewährung startete er bald einen zweiten Fluchtversuch. Dieser scheiterte ebenfalls und er wurde erneut inhaftiert. Zu seinem Glück wurde er später von der Bundesrepublik freigekauft und konnte in den Westen ziehen.

 

Heute lebt Manfred Kreßner in Marienheide. Er besucht unsere Schule seit 6-7 Jahren regelmäßig, um seine Erfahrungen und Erinnerungen mit den nächsten Generationen zu teilen. Die Schüler zeigten sich an diesem eineinhalbstündigen Vortrag interessiert. Durch materielle Beispiele und auch vielen Bildern gestaltete er seinen Vortrag abwechslungsreich. Unter anderem brachte er eine Knebelkette, einen Orden der DDR (Banner der Arbeit von seinem Bruder) oder auch einen selbst gebauten Wasserkocher. Ebenfalls trug er eine Häftlingsuniform aus der DDR.

Einige Schüler stellten ihm am Ende noch Fragen. Natürlich hoffen wir von der Hermann-Voss-Realschule, dass er uns weiterhin regelmäßig besucht und vielleicht noch andere Schulen mit seinen Erfahrungen bereichern kann.

(Autor: Jason S.)

 

Suchtvorbeugung an der Hermann-Voss-Realschule Wipperfürth

Juni 2012

Unsere Schule will Jugendliche stark für das Leben machen, das bedeutet auch, sie zu stärken im Umgang mit negativen Einflüssen unserer Gesellschaft, wie den bekannten Suchtmitteln, zum Beispiel Alkohol, Zigaretten, Haschisch, falsche Ernährung, Computersucht usw. Den Schwerpunkt setzen wir in Klasse 7 zu dieser Problematik im Unterricht und mit einem Vormittag, an dem sich die Schüler und Schülerinnen wahlweise mit einem Thema intensiv beschäftigen.

Im Schuljahr 2011/ 2012 reichten die Angebote von der neuen Droge „Crystal“ über „Alkohol“ bis zu Projekten, in denen das Thema Sucht kreativ umgesetzt wurde. Es gab z. B. das Projekt „Bühne statt Bier und Bacardi“, bei dem die Schülerinnen und Schüler erfahren haben, dass Musik ein Mittel sein kann, Frust oder Langeweile zu bewältigen.

 Projekt - „Bühne statt Bier und Bacardi“

 

In den positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler spiegelt sich  in jedem Schuljahr deutlich die Freude und Zufriedenheit über dieses Angebot wider.

Autorin: D. Sander



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